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Schluss mit Eintönigkeit in Ihrer Bewerbung!


Das Anschreiben

Das Anschreiben spielt eine wichtige Rolle, denn es wird als allererstes gelesen. Ist es zu fad, wird die Bewerbung schnell beiseitegelegt und die nächste zur Hand genommen. Worauf müssen Sie also achten, dass Ihr Anschreiben auch wirklich bis zum Ende gelesen wird?


  • Ihr Anschreiben sollte in einer Minute durchgelesen sein, es soll also nicht endlos lang werden. Eine A4-Seite ist völlig ausreichend.

  • Lassen Sie es am besten gleich sein jegliche Muster-Texte in Ihr Anschreiben rein zu kopieren. Dies fliegt schnell auf und ist ziemlich unprofessionell.

  • Achten Sie auf die Schriftart und eine passende Schriftgröße. Das Anschreiben sollte gut lesbar sein. Abzuraten ist von sämtlichen Schreibschriften.

  • Bitte schauen Sie, dass sich keine Rechtsschreibfehler eingeschlichen haben und ob die Formulierungen passen. Es wäre ärgerlich, wenn es deswegen zur Ablehnung kommt.

  • Vergessen Sie bitte nicht den vollständigen Briefkopf, das heißt Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre E-Mail-Adresse und ganz wichtig: Ihre Telefonnummer! Die Empfängeradresse sollte ebenfalls vollständig sein und ein Ansprechpartner sollte natürlich angegeben werden.

  • Sprechen Sie bitte keine Punkte an, die Sie nicht sowieso im Lebenslauf erwähnen wollen. Alles doppelt zu lesen langweilt die meisten Arbeitgeber.

  • Schreiben Sie auch über Ihre eigene Persönlichkeit (Stärken und Schwächen) sowie über Ihre sozialen Kompetenzen.

  • Was leider immer wieder vergessen wird: Der frühestmögliche Eintrittstermin und die Gehaltsvorstellung. Wenn diese fehlen, haken manche Personaler gar nicht erst nach und Ihre Bewerbung ist schnell aus dem Spiel. Von übertriebenen Gehaltsvorstellungen ist ebenso abzuraten.
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Der Lebenslauf

Auch in Ihrem Lebenslauf können sich viele Fehler einschleichen, die zu einer schnellen Ablehnung führen können. Wie Sie das Beste aus Ihrer Bewerbung herausholen können, erfahren Sie hier:


  • Achten Sie auch in Ihrem Lebenslauf auf die Übersichtlichkeit und verwenden Sie für diesen maximal zwei Seiten. Alles Weitere wird zu viel, es sei denn Sie haben wirklich einen endlos langen beruflichen Werdegang. Auch hier natürlich Schriftart, Schriftgröße und Rechtschreibung beachten!

  • Passen Sie Ihren Lebenslauf individuell an, dass er zur ausgeschriebenen Stelle passt. Ihre wichtigsten Qualifikationen sollten Sie separat aufgliedern.

  • Einige persönliche Informationen müssen Sie NICHT preisgeben, diese wären Geburtsdatum, Familienstand, ob Sie Kinder haben und auf keinen Fall möchte der zukünftige Arbeitsgeber den Beruf Ihrer Eltern wissen.

  • Ihren beruflichen Werdegang sollten Sie auf Positionen und Namen Ihrer Arbeitsgeber beschränken. Auch interessant und gern gesehen ist, wenn Sie die Tätigkeiten kurz aufführen, die Sie in den jeweiligen Berufen ausgeführt haben (z. B.: Kundenakquise, Verträge abgeschlossen, etc.). Außerdem wichtig: die richtige Reihenfolge! Bitte das Neuste zuerst und die am weitesten zurückliegende Tätigkeit zum Schluss.

  • Schauen Sie, ob Sie eventuell einige der beruflichen Schwerpunkte zusammenfassen können. Beispiel: Sie sind seit 10 Jahren beim gleichen Arbeitgeber tätig. Die ersten 3 Jahre als Lagerist, danach 3 Jahre als Schichtleiter und die letzten 4 Jahre als Lagerleiter. Bitte fassen Sie dies zusammen, dass diese 3 Punkte nicht schon die halbe Seite einnehmen.

  • Vermeiden Sie bitte Lücken im Lebenslauf! Ebenso wenig sollten Sie in erwerbslosen Zeiten einfach „arbeitslos“ hinschreiben. Das sieht unschön aus und macht keinen guten Eindruck. Besser ist „berufliche Neuorientierung“ oder sollten Sie sich in dieser Zeit weitergebildet haben: „Weiterbildung“.

  • Vergessen Sie bitte nicht das Bewerbungsfoto. Dies ist wichtig für den ersten Eindruck. Der Arbeitgeber kann so sehen, ob Sie beispielsweise ein gepflegtes Erscheinungsbild haben, was bei Berufen mit Kundenkontakt sehr wichtig ist.

  • Hobbys müssen nicht angegeben werden, sind aber bei neugierigen Arbeitgebern nicht verkehrt. Sollten Sie allerdings zu außergewöhnliche Hobbys haben, lassen Sie sie am besten weg.

  • Bitte vergessen Sie auch nicht Ihre Ausbildung mit anzugeben. Dies wird immer mal wieder vergessen und lässt vermuten, dass Sie keine abgeschlossene Ausbildung haben. Ebenso wichtig im Lebenslauf sind verschiedene Zertifikate, Weiterbildungen, Fernstudiengänge, Auslandspraktika, etc.

  • Geben Sie Ihre Hard Skills mit an. Diese wären zum einen Ihre Fremdsprachenkenntnisse (am besten nach europäischen Referenzrahmen angeben: A1, A2, B1, B2, C1, C2) und EDV-Kenntnisse. Hier bitte genau angeben ob Grundkenntnisse, Anwenderkenntnisse, fortgeschrittene Kenntnisse oder Expertenkenntnisse vorhanden sind und vor allem welche EDV-Kenntnisse vorhanden sind (MS Office komplett oder nur MS Word, Photoshop, Programmiersprachen (Welche? C++, PHP, Java?) Datenbankkenntnisse, z.B. mySQL und seit einiger Zeit auch relevant bei manchen Arbeitgebern: Social Media Kenntnisse (Facebook, Twitter, Instagram)

Viel Spaß beim Bewerben!